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Bewohnervertretung

Im HeimAufG werden mechanische, elektronische und medikamentöse Beschränkungen der Bewegungsfreiheit oder deren Androhung als Freiheitsbeschränkungen genannt. Das können z.B. Bettseitenteile, Fixierung am Bett oder Rollstuhl, Versperren von Türen, Codierungs- und Überwachungssysteme, Hindern am Verlassen der Einrichtung oder die Wegnahme von Gehhilfen sein. Auch sedierende Medikamente können eine Freiheitsbeschränkung darstellen.
Alle freiheitsbeschränkenden Maßnahmen müssen - unabhängig von ihrer Dauer - an die Bewohnervertretung gemeldet werden.

Freiheitsbeschränkung durch Medikation

Auf Initiative des Justizministeriums hatte sich eine Arbeitsgruppe mit dem komplexen Thema "Freiheitsbeschränkung durch Medikation" auseinandergesetzt. VertreterInnen aus folgenden Organisationen haben mitgewirkt: Ärztekammer, Lebenswelt Heim, Land Oberösterreich, Wiener Krankenanstaltenverbund, Häuser zum Leben/Stadt Wien, NÖLV und VertretungsNetz (siehe unten).

Das Manual "Freiheitsbeschränkung durch Medikation" soll allen Personen, die mit dem HeimAufG befasst sind, eine Hilfestellung in der täglichen Praxis geben.

Links

Vortrag zum Thema "Freiheitsbeschränkungen durch Medikamente" im Rahmen der Tagung "Medikationssicherheit" am 9. November 2016 in Wien

Grainne Nebois-Zeman, Rosalinde Pimon, Katrin Standhartinger: Freiheitsbeschränkung durch Medikation (Journal für Medizin- und Gesundheitsrecht 1|2016)

Susanne Jaquemar, Johannes Hilbe: Prävalenz von freiheitsbeschränkenden Maßnahmen in österreichischen Alten- und Pflegeheimen (Österr. Pflegezeitschrift 5/2013)

Rosalinde Pimon: Freiheitsbeschränkung durch Medikamente. Erfahrungen der Bewohnervertretung - Der Umgang mit medikamentösen Freiheitsbeschränkungen rückt in den Mittelpunkt (iFamZ – Interdisziplinäre Zeitschrift für Familienrecht, September 2010)

 

 

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