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Sachwalterschaft

 

Im Jahr 2016 waren bei VertretungsNetz 732 ehrenamtliche VereinssachwalterInnen tätig, viele davon schon seit Jahrzehnten. Der Verein könnte ohne ehrenamtliche MitarbeiterInnen keinen so großen Kreis an KlientInnen vertreten. Damit ist die ehrenamtliche Arbeit ein nicht weg zu denkender integrativer Bestandteil der Vereinssachwalterschaft. Die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen sind ein Multiplikator für die Anliegen des Vereins und seiner KlientInnen. Außerdem profitieren Verein und KlientInnen von wertvollen Spezialkenntnissen der ehrenamtlichen SachwalterInnen, welche diese aus ihren jeweiligen Professionen mitbringen.

 

Das Engagement der ehrenamtlichen MitarbeiterInnen erfolgt unentgeltlich, aber nicht umsonst. Durch den Kontakt mit KlientInnen erfahren sie sinnvolle Betätigung und starke Bereicherung. VertretungsNetz unterstützt die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen durch Aufwandsentschädigung und Fahrtkostenersatz sowie Haftpflicht- und Unfallversicherung. Weitere Gegenleistungen des Vereins sind Schulungen, Unterstützung und Betreuung durch TeamleiterInnen sowie Weiterbildungsangebote.

 

Nicht jede/r ist zum SachwalterIn geeignet. Folgende Kenntnisse bzw. Voraussetzungen sollte man mitbringen:

-         Zeit und Engagement für die KlientInnen, soziale Kompetenz

-         Bereitschaft bzw. Fähigkeit zu administrativen Tätigkeiten, PC-Kenntnisse

-         Selbstständiges Arbeiten

-         Bereitschaft, für mindestens zwei Jahre als ehrenamtliche/r MitarbeiterIn zur Verfügung zu stehen und zumindest zwei Sachwalterschaften zu übernehmen

-         Bereitschaft zu umfangreicher Einschulung sowie Fort- und Weiterbildung

-         Reflexionsbereitschaft und Bereitschaft, sich von TeamleiterInnen in Bezug auf Vereinsvorgaben und -regelungen anleiten zu lassen

 

Was tun SachwalterInnen? Der Sachwalter oder die Sachwalterin regelt die im Gerichtsbeschluss festgelegten Angelegenheiten – wie etwa Einkommens- und Vermögensverwaltung,  inklusive des dafür notwendigen Schriftverkehrs, der Telefonate, Anträge und der persönlichen Kommunikation mit Dritten. VereinssachwalterInnen kümmern sich auch um die Sicherstellung der ärztlichen und sozialen Betreuung ihrer KlientInnen. Zur Personensorge gehören regelmäßige persönliche Kontakte, mindestens einmal im Monat. Die Tätigkeiten müssen auch schriftlich dokumentiert werden. Einmal jährlich muss ein Jahresbericht und eine Pflegschaftsrechnung inklusive aller Kontoauszüge und Belege an das zuständige Bezirksgericht übermittelt werden. 

 

 

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