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Sachwalterschaft

Testamentserrichtung bei Sachwalterschaft

Wollen Personen, die unter Sachwalterschaft stehen, ein Testament errichten, können sie dies seit 1.1.2005 in jeder gültigen Form  tun. Das Pflegschaftsgericht hat aber die Möglichkeit, im Beschluss, mit dem ein Sachwalter oder eine Sachwalterin bestellt wird, festzulegen, dass ein Testament nur mündlich vor Gericht oder mündlich vor einem/r NotarIn errichtet werden darf.  

 

Personen, für die vor dem 1.1.2005 ein/e SachwalterIn bestellt worden ist, dürfen gemäß der alten gesetzlichen Regelung nur mündlich vor Gericht oder NotarIn testieren. Wird jedoch der Wirkungskreis des Sachwalters oder der Sachwalterin geändert, gelten auch hier die neuen Vorschriften für die Testamentserrichtung.

 

Erfolgt die Testamentserrichtung vor Gericht, muss sich der/die RichterIn davon überzeugen, dass die Erklärung des letzten Willens frei und mit Überlegung geschieht. Zweifel an der Testierfähigkeit sind im Protokoll anzumerken, der/die RichterIn kann aber die Aufnahme eines Testaments nicht ablehnen.

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